[Empfehlung] Was gab`s Neues im Oktober?

Im Oktober werden nicht nur die Blätter bunt, sondern es geht auch bei unseren Neueinstellungen bunt zu!

Wie auch in den zwei vorangegangenen Romanen überrascht auch diesmal Karin Peschka, Trägerin des Publikumspreis um den Ingeborg Bachmann Preis, ihre Leserinnen und Leser:

Autolyse Wien – ein postapokalyptischer Roman.
Wien wird von einer nicht genau benennbaren Katastrophe heimgesucht. Ein paar Menschen überleben, können aber ihrem unausweichlichen Schicksal nicht entrinnen.
In diesem Horrorszenario versteht es die Autorin Karin Peschka, mit ihrem Feingefühl und ihrer beeindruckenden Sprache Stimmungen, Wut, Hass, aber auch einen unverfälschten Blick auf das Vergangene einzufangen.

Eingebaut in diesen nur 178 Seiten umfassenden Roman ist auch ihr Text vom „Wiener Kindl“ für den sie bei der Bachmannlesung 2017 den Publikumspreis bekam:
Behindert, aber gut umsorgt aufgewachsen überlebt es (das Wiener Kindl) die Katastrophe. Alleingestellt, nur umgeben von ihren Hunden, entwickelt es eine ungeheure Kraft und stellt sich ihrem zu Herzen gehenden Schicksal.

FanniPold, Karin Peschka
Watschenmann, Karin Peschka
Watschenmann, Karin Peschka

Ein feiner Tipp der Familie Peschka, der unbedingt befolgt werden sollte:
Herr Peschka kocht

Lesen Sie nach in den OÖNachrichten:
Karin Peschka ist Oberösterreicherin des Tages    9. November 2017

 


Hallo Kinder und Erwachsene, jetzt gibt es eine neue Variante von MIKADO:

S.O.S. Affenalarm
Bei diesem Spiel handelt es sich um eine Art von Mikado.
Es ist ein Geschicklichkeitsspiel für Kinder ab 5 Jahren, bei dem sowohl die Kleineren wie auch Erwachsenen gerne mitmachen.
Alle haben Spaß daran, die kleinen Affen mit ihren geringelten Schwänzen in der Plastikpalme zu halten.
Am Beginn muss die Palme zusammengebaut werden. In die vielen Öffnungen am Stamm werden verschieden farbige Stäbchen gesteckt, die als Hindernisse für die Affen gelten. Die ganze Affenbande wird von oben auf die Palme geworfen und durchs Herausziehen der Stäbchen beginnt das Purzeln. Wie das Spiel weitergeht und wer gewinnt – das erfährt ihr im Spiel! Viel Spaß wünschen wir Euch schon beim Aufstellen.


Leseempfehlungen im September

[Empfehlung] Lesen im September

Im September empfehlen wir ältere und neuere Erscheinungen zu den Themen Nationalismus, Populismus und Vorurteile. Dies sind ausgewählte Bücher, die nicht nur helfen zu verstehen, sondern auch eine Anleitung geben mit diesen Problemen umzugehen.

Eva Rossmann „Patrioten“

Die Patrioten von Eva Rossmann
Die Patrioten von Eva Rossmann

Wer die Rossmann-Krimis kennt und auf die beiden Ermittlerinnen Vera und ihre Freundin Vesna wartet, wird enttäuscht sein.
Im Buch geht es um Abendland gegen Islam! Rossmann lässt ihre Lesende an Hasspostings teilnehmen. Zeigt, wie Lügen gegen Frauen, Fremde und Flüchtlinge entstehen und geschürt werden.
Aber auch die andere Seite, das beherzte Vorgehen eines älteren Paares, lässt Hoffnung aufblitzen, dass Hetze als Hetze erkannt wird. Sie zeigen, wie auf Nationalismus, Terror, Hass und -die Angst geht in Europa um- reagiert werden kann. Sodass zuletzt ein großer Terroranschlag verhindert wird. – Oder war es doch kein Mord? – War es etwa was ganz anderes?


Populismus für Anfänger von Walter Ötsch und Nina Horaczek
Populismus für Anfänger von Walter Ötsch und Nina Horaczek

Walter Ötsch und Nina Horaczek:
„Populismus für Anfänger“ Anleitung zur Volksverführung.

Wer sind die Akteure, die gerne von einer zutiefst gespaltenen Gesellschaft sprechen: „wir – die Anderen“, „weiß – schwarz“, „die oben – die unten“, „die drinnen – die draußen“?
Hier  finden Sie ein Aufzählung einiger dieser Akteure.
Es ist im Buch beschrieben, wie Rechtspopulisten ihre Unwahrheiten kaschieren. Welche Rhetorik, welche simple Botschaften sie immer wieder wirksam anwenden, um die Gesellschaft als gespalten darzustellen.
Ötsch/Horaczek regen zu politischer Bildung und Wertebildung nicht nur in Schulen, sondern auch in der Erwachsenenbildung (z.B. Bibliotheken) an, geben Anleitung zum richtigen Sprachgebrauch, wie man „Umdeuten“ erkennen kann (S.213) und bieten Argumente, sich als „guter Mensch“ zu positionieren.


….schon länger in der Bibliothek, jedoch passend zu den beiden vorher genannten Büchern empfehlen wir

Gegen Vorurteile von Nina Horaczek und Sebastian Wiese
Gegen Vorurteile von Nina Horaczek und Sebastian Wiese

Nina Horaczek:
„Gegen Vorurteile: Wie du dich mit guten Argumenten gegen dumme Behauptungen wehrst“
Gibt Anleitung, wie mit Fakten gegen Vorurteile argumentiert werden kann!

 

 

 


Oder vielleicht doch lieber einen Roman?

Das Geheimnis des Mahagonibaums von Sabrina Zelezny
Das Geheimnis des Mahagonibaums von Sabrina Zelezny

Sabrina Zelezny schreibt in ihrem Buch „Das Geheimnis des Mahagonibaums“ über die schillernd schönen Seiten von Peru, aber thematisiert auch die Kluft zwischen den Stadtmenschen und den Hochländern. Aber ebenso gekonnte verwebt die Autorin die düstere Vergangenheit des Landes und die strahlenden Farben der Gegenwart ineinander.

[Neu] Lesenswerter Nachschub im Fantasy-Regal!

Die Kolleginnen haben wieder für Nachschub im Regal Fantasy und Junge Erwachsene gesorgt.

Neue Jugendbücher Februar 2016!Ursula Posnanski: Layers Emy Ewig: Juwel - Die Gabe Michael Peinkofer: Gryphony - Der Bund der Drachen Jennifer L. Armentrout: Origin - Schattenfunke
Ursula Poznanski: Layers, Amy Ewig: Juwel – Die Gabe, Michael Peinkofer: Gryphony – Der Bund der Drachen und Jennifer L. Armentrout: Origin – Schattenfunke

Wir starten mit dem neuesten Streich von Ursula Poznanski: Layers. Ein Jugend-Thriller, der spannende Lesestunden verspricht und sicher nicht nur für die „Jungen“ Erwachsenen lesenswert ist.

Weiter geht es mit Juwel – Die Gabe von Amy Ewig, dem ersten Band einer Trilogie. Die Autorin entführt in eine Welt aus Glanz und Dunkelheit, und natürlich darf da die Liebesgeschichte auch nicht fehlen.

Gryphony von Michael Peinkofer ist ein kurzweiliger Lesespaß und für alle Fantasy-Fans, die gerne actionreiche Abenteuer mit mythischen Wesen lesen, ein Muss!

Zum Schluss möchte ich noch auf Origin – Schattenfunke von Jennifer L. Armentrout aufmerksam machen. Es ist der 4. Band der Obsidian-Serie und für alle, die gerne Fantasy mit Liebesgeschichte lesen sehr zu empfehlen!

Ich hoffe sehr, dass etwas für jeden Lesergeschmack dabei ist. Bis demnächst!

[Neu] Jugendbücher im Februar!

Frisch eingetrudelt in unsere Doppelregal Fantasy und junge Erwachsene:

Neue Bücher im Februar 2015:Lauren Miller: Eden Academy, Christoph Marzi: 5 Tage im April, Lauren Kate: Teardrop, John Boyne: So fern wie nah, Lukas Erler: Brennendes Wasser
Lauren Miller: Eden Academy, Christoph Marzi: 5 Tage im April, Lauren Kate: Teardrop, John Boyne: So fern wie nah, Lukas Erler: Brennendes Wasser

Eden Academy von Lauren Miller: Sie beobachten dich, sie wissen wovon du träumst und sie kennen deine Geheimnisse. Eine Dystopie, die der Realität erschreckend nahe kommt.

5 Tage im April von Christoph Marzi: Eine Vergangenheit, die im verborgenen liegt. Geheimnisse, die es zu lüften gilt. Ein Krimi, verfeinert mit einer Liebesgeschichte.

Teardrop von Lauren Kate: Ein verhängnisvolles Versprechen: »Vergieße nie eine einzige Träne!« Aber warum? Ein Roman, der einen langsam und mit leisen Tönen in den Bann zieht.

So fern wie nah von John Boyne: Ein Familienschicksal im Ersten Weltkrieg. Berührend und authentisch. Ein lesenswertes Buch nicht nur für unsere jungen Erwachsenen!

Brennendes Wasser von Lukas Erler: Ein mysteriöser Unfall in Deutschlande, eine Explosion in einem kanadischen Energiekonzern und ein millionenschwerer Deal. Lukas Erler überzeugt mit diesem Öko-Thriller nicht nur sein junges Publikum!

[Neu] Belletristik im Januar

Ein neues Jahr beginnt man am besten mit frisch eingekauften Büchern! Einen kleinen Ausschnitt unserer Neuerwerbungen möchten wir nun vorstellen:

Hannu Raittila: Kontinentaldrift, Jelena Katischonok: Das Haus in der Palissadnaja, Fabian Eder: Das Gesicht der Anderen, Franz Winter: Bach
Hannu Raittila: Kontinentaldrift, Jelena Katischonok: Das Haus in der Palissadnaja, Fabian Eder: Das Gesicht der Anderen, Franz Winter: Bach

Mit dem finnischen Autor Hannu Raittila und seinem Werk Kontinentaldrift haben wir Nachschub für alle Finnland-Leser eingekauft. Eine Geschichte über zwei Freundinnen, die sich aus den Augen verlieren und Familien, die auseinanderdriften.

Mit Jelena Katischonok und Das Haus in der Palissadnaja gehen wir auf einen Streifzug der besonderen Art durch das 20. Jahrhundert und seinen zahlreichen und prägenden Umbrüchen.

Fabian Eder erzählt in Das Gesicht der Anderen die Geschichte von Margarete, die durch einen Schuss ihr Gesicht verliert und erst nach einer langen Zeit der Isolation erkennt, welche Macht sie mit ihrem Äußeren über andere hat.

Franz Winter legt mit Bach eine ungemein dichte Lektüre über den tragischen Bruch in Johann Sebastian Bachs Leben vor, der bis in die heutige Zeit Historiker vor ein Rätsel stellt.

 

Hat eines der Bücher ihr Interesse geweckt? Über biblioweb.at können Sie gerne eine Reservierung auf einen (oder mehrere) Titel aufgeben. Wir freuen uns schon auf Ihren nächsten Besuch!